Prinzip
Das Prinzip einer Infrarotheizung lässt sich am besten mit dem Sonnenbad auf einem Gletscher erklären. Obwohl die Umgebungstemperatur um die 0°C liegt, ist es in der Sonne warm. Das liegt an der Wärmestrahlung der Sonne. Dort wo diese auftritt, wird sie (teilweise) absorbiert und in Wärme umgewandelt, beispielsweise auf unserer Haut.


So funktionierts bei der Infrarotheizung

Die Wärme wird von elektrisch leitenden Carbonfasern erzeugt, die hinter der Frontplatte oder Glasscheibe angebracht sind. Das Anlegen einer Spannung an diese Fasern führt zu einer Erwärmung und zur gleichzeitigen Aussendung der angenehmen Infrarotstrahlung.

Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen wird bei Infrarotstrahlung nicht die Luft zum Wärmetransport herangezogen, sondern feste Gegenstände und Körper werden direkt erwärmt (Gleiches Wirkprinzip wie beim Kachelofen). Die angestrahlten Gegenstände speichern die zugeführte Wärme, um sie anschließend gleichmäßig in den Raum abzugeben.

 

Es entsteht daher auch keine Staubaufwirbelung! Die Temperatur ist im gesamten Raum gleich. Beim Lüften geht kaum Wärme verloren. Denn die Wände haben die Wärme gespeichert und so wird es schnell wieder gemütlich.

Der Raum muss nur gering erwärmt werden, da man Infrarotstrahlungswärme intensiver spürt. So empfindet man den Raum immer ca. 2 Grad wärmer als beim Einsatz herkömmlicher Heizungen. Daher bleibt die Luft immer angenehm frisch und die Schleimhäute der Atemwege trocknen nicht aus.

Auch Schimmel hat keine Chance mehr, da die Wände nach und nach von innen heraus prima austrocknen.
Infrarotstrahlung hat die Eigenschafft, nur Körper zu erwärmen, auf die sie trifft. Darum hat man bei einer Infrarotheizung einen sehr hohen Strahlungsanteil und einen sehr sehr geringen Konvektionsanteil (Erwärmung der Umgebungsluft)